Mittelstand für differenzierte Anwendung der Basel-III-Regeln

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, zu dessen Mitgliedern auch der DIHK gehört, hat sich einem Positionspapier für Nachbesserungen bei der Umsetzung der so genannten Basel-III-Regeln ausgesprochen. Darauf macht IHK-Finanzierungsspezialist Semir Fersadi aufmerksam. In dem Schreiben wird zwar das Ziel der EU-Kommission begrüßt, den Finanzmarkt durch die neuen Regelungen stabilisieren; gleichzeitig weisen die Unterzeichner aber darauf hin, dass das Basel-III-Regelwerk dafür nur teilweise geeignet sei.

Ein wesentlicher Kritikpunkt der Mittelstandsvertreter ist, dass bei der höheren Mindestkapitalanforderungen nicht zwischen klassischem Kreditgeschäft und kurzfristig orientiertem Eigenhandel unterschieden wird. „Das trifft das gesamte Geschäft der Institute“, heißt es in dem Papier. Nötig sei daher die „Absenkung der Eigenmittelunterlegung für Mittelstandskredite“, um die Kreditvergabe an den Mittelstand zu sichern. Ferner sprechen sich die Unterzeichner klar gegen eine „Eins-zu-eins-Übernahme von Basel III in Europa“ aus.

Sie schreiben, in Deutschland habe sich die historisch gewachsene Struktur der drei Säulen des Kreditgewerbes nicht zuletzt in der Finanzkrise bewährt und als stabilisierendes Element erwiesen. Diese nationale Besonderheit müsse bei der Umsetzung dieses Regelwerks ausreichend beachtet werden. In der Stellungnahme plädieren die Wirtschaftsorganisationen für eine „differenzierte Umsetzung“. Eine europaweit einheitliche Lösung sei im Interesse des deutschen Mittelstands abzulehnen.

Quelle: IHK München 2. August 2011

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, zu dessen Mitgliedern auch der DIHK gehört, hat sich einem Positionspapier für Nachbesserungen bei der Umsetzung der so genannten Basel-III-Regeln ausgesprochen. Darauf macht IHK-Finanzierungsspezialist Semir Fersadi aufmerksam. In dem Schreiben wird zwar das Ziel der EU-Kommission begrüßt, den Finanzmarkt durch die neuen Regelungen stabilisieren; gleichzeitig weisen die Unterzeichner aber darauf hin, dass das Basel-III-Regelwerk dafür nur teilweise geeignet sei.

Ein wesentlicher Kritikpunkt der Mittelstandsvertreter ist, dass bei der höheren Mindestkapitalanforderungen nicht zwischen klassischem Kreditgeschäft und kurzfristig orientiertem Eigenhandel unterschieden wird. „Das trifft das gesamte Geschäft der Institute“, heißt es in dem Papier. Nötig sei daher die „Absenkung der Eigenmittelunterlegung für Mittelstandskredite“, um die Kreditvergabe an den Mittelstand zu sichern. Ferner sprechen sich die Unterzeichner klar gegen eine „Eins-zu-eins-Übernahme von Basel III in Europa“ aus.

Sie schreiben, in Deutschland habe sich die historisch gewachsene Struktur der drei Säulen des Kreditgewerbes nicht zuletzt in der Finanzkrise bewährt und als stabilisierendes Element erwiesen. Diese nationale Besonderheit müsse bei der Umsetzung dieses Regelwerks ausreichend beachtet werden. In der Stellungnahme plädieren die Wirtschaftsorganisationen für eine „differenzierte Umsetzung“. Eine europaweit einheitliche Lösung sei im Interesse des deutschen Mittelstands abzulehnen.

Quelle: IHK München 2. August 2011

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