Vorsicht bei Überweisungen nach China

Die Chinaspezialistin der IHK München, Christine von Nell, mahnt die Unternehmen zu besonderer Vorsicht bei Geldüberweisungen nach China. Anlass sind alarmierende Lageberichte der AHK-Büros in China. Demnach häufen sich dort zur Zeit Klagen deutscher Unternehmer über falsche Kontoinformationen von Lieferanten. „Ursache sind vermutlich Hackerangriffe. Die per E-Mail versandten Rechnungen chinesischer Lieferanten werden abgefangen, verfälscht und mit manipulierten Kontodaten an die deutschen Käufer weitergeschickt“, erklärt von Nell. Als jüngsten Fall melden die AHKs eine deutsche Firma, die Schmuck bei einem Hersteller in Hongkong bestellte. Das Geld aus Deutschland kam beim Handelspartner in Hongkong nie an – das Ganze flog erst auf, als der Schmuckhersteller die fällige Zahlung anmahnte. IHK-Fachfrau von Nell bittet die Unternehmen daher darum, solche Zahlungsvorgänge vorab penibel zu prüfen. „Dazu gehört ein genauer Abgleich der E-Mail-Adressen, Firmendaten usw. Riskant ist vor allem E-Mail-Verkehr ohne SSL-Email Ver-schlüsselung, was häufig bei kostenlosen Providern wie Yahoo, Hotmail, 163.com, oder Sohu.com der Fall ist“, sagt die China-Expertin. Im Zweifelsfalle sollten unbedingt der Eingang und die Details der Rechnung vom Lieferanten telefonisch noch einmal bestätigt werden. „Bemerkt man die Fehlüberweisung rechtzeitig, lässt sich die Transaktion von der Bank noch stornieren. Ist es dafür zu spät, kann man höchstens noch über eine Strafanzeige bei den örtlichen Behörden versuchen, das Geld zu retten“, erklärt von Nell.

Die Chinaspezialistin der IHK München, Christine von Nell, mahnt die Unternehmen zu besonderer Vorsicht bei Geldüberweisungen nach China. Anlass sind alarmierende Lageberichte der AHK-Büros in China. Demnach häufen sich dort zur Zeit Klagen deutscher Unternehmer über falsche Kontoinformationen von Lieferanten. „Ursache sind vermutlich Hackerangriffe. Die per E-Mail versandten Rechnungen chinesischer Lieferanten werden abgefangen, verfälscht und mit manipulierten Kontodaten an die deutschen Käufer weitergeschickt“, erklärt von Nell. Als jüngsten Fall melden die AHKs eine deutsche Firma, die Schmuck bei einem Hersteller in Hongkong bestellte. Das Geld aus Deutschland kam beim Handelspartner in Hongkong nie an – das Ganze flog erst auf, als der Schmuckhersteller die fällige Zahlung anmahnte. IHK-Fachfrau von Nell bittet die Unternehmen daher darum, solche Zahlungsvorgänge vorab penibel zu prüfen. „Dazu gehört ein genauer Abgleich der E-Mail-Adressen, Firmendaten usw. Riskant ist vor allem E-Mail-Verkehr ohne SSL-Email Ver-schlüsselung, was häufig bei kostenlosen Providern wie Yahoo, Hotmail, 163.com, oder Sohu.com der Fall ist“, sagt die China-Expertin. Im Zweifelsfalle sollten unbedingt der Eingang und die Details der Rechnung vom Lieferanten telefonisch noch einmal bestätigt werden. „Bemerkt man die Fehlüberweisung rechtzeitig, lässt sich die Transaktion von der Bank noch stornieren. Ist es dafür zu spät, kann man höchstens noch über eine Strafanzeige bei den örtlichen Behörden versuchen, das Geld zu retten“, erklärt von Nell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.